Basketball: Alba Berlin will nach Spielpause einen Neustart

Das Ende der zweiwöchigen Pflichtspielpause wollen die Basketballer von Alba Berlin nach einer bisher unbefriedigenden Saison als ein Neustart sehen. „Es ist eine Chance, dass wir auch mal ein bisschen vergessen konnten, weil es lief ja einfach nicht. Und die letzten zwei Siege machen ja auch nicht ungeschehen, was vorher war“, sagte Nationalspieler Malte Delow.

Am Freitag treten die Berliner in der Euroleague bei Anadolu Efes Istanbul an (18.30 Uhr/Magentasport), am Montag folgt das Bundesliga-Heimspiel gegen die Bamberg Baskets (20.00 Uhr/Dyn). In der Königsklasse ist Alba abgeschlagen Tabellenletzter. 

Dennoch wollen die Berliner auch dort entschlossen auftreten. „Denn nur so werden wir den Rhythmus aufbauen können, um auch in der Bundesliga den Anschluss an die Playoffs zu haben“, sagte Delow.

Trainer Israel Gonzalez hofft dann wieder auf einen vollen Kader, da in der Pause einige Akteure ihre Blessuren auskurieren konnten. „Wir hatten zum ersten Mal in dieser Saison ein Training, an dem wirklich jeder Spieler ohne Einschränkungen mitmachen konnte. Nicht schlecht, nach über der Hälfte der Saison“, sagte der Spanier.

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Justin Bean wieder zurück

So ist auch Justin Bean knapp vier Monate nach seinem Handgelenksbruch wieder fit. „Ich fühle mich großartig und kann es kaum erwarten, wieder auf dem Feld zu stehen und dem Team zu helfen. Die Trainer wissen, dass ich wieder bereit bin“, sagte der Flügelspieler. Auch wenn er zugibt, dass „es natürlich einige Zeit brauchen wird, bis ich wieder den Rhythmus gefunden habe“.

Da Alba in der Pause aber sieben Nationalspieler abstellen musste, war für gemeinsame Trainingseinheiten nur wenig Zeit. Zumal Delow (Knöchel) und Matteo Spagnolo (Rücken) verletzt zurückkamen. Für Gonzalez war es dennoch hilfreich: „Wir konnten alle mal durchatmen, den Kopf frei bekommen und Energie für den Rest der Saison tanken.“ (dpa)