Diese Bücher haben Sebastian Fitzeks Leben verändert
Zwei Jugendbücher haben Bestsellerautor Sebastian Fitzek in seiner Kindheit nicht mehr losgelassen: »Einen besonderen Stellenwert in meinem Buchleben wird immer ›Unterm roten Dach‹ von Enid Blyton haben«, sagte der 53-Jährige der Nachrichtenagentur dpa.
Ein Werk, das zu ihren unbekannteren Titeln zähle. »Mich hat es damals allerdings komplett fasziniert.« Es ist die Geschichte von Kindern, die nicht in ein Heim kommen wollen und vorgeben, ihre Eltern seien noch am Leben. In Wahrheit aber liegen die Eltern nach einem Autounfall im Koma.
So oft in der Bibliothek ausgeliehen, dass Lehrerin ihm das Buch schenkte
Der Berliner Thrillerautor erzählt: »Dieses Buch hat mich so sehr fasziniert in der vierten Klasse der Waldgrundschule, dass ich es mir immer und immer wieder aus der Schulbibliothek ausgeliehen habe. Und das hatte ich so oft, bis die Lehrerin, die die Bibliothek verwaltete, es mir dann am Ende schenkte. Und noch heute steht es in meinem Bücherregal.«
Sein Lieblingsbuch habe er allerdings erst einige Jahre später gefunden: Michael Endes »Die unendliche Geschichte«. »Dieses Buch im Buch, diese unglaublich fantasievolle Geschichte, hat mir im wahrsten Sinn des Wortes das Tor zur Fantasiewelt eröffnet und vielleicht schon damals den heimlichen Wunsch in mir geschaffen, vielleicht selbst einmal eine Geschichte erzählen zu wollen.«
Fitzek ist bei Leserinnen und Lesern so beliebt, dass er auf der Leipziger Buchmesse traditionell mehrere viel gefragte Signierstunden anbietet. Dieses Mal hat er seinen Thriller »Das Kalendermädchen« im Gepäck.