Fernsehen: Dietmar Bär kann sich noch viele „Tatort“-Jahre vorstellen
Schauspieler Dietmar Bär kann sich viele weitere Jahre in seiner Rolle als Kölner „Tatort“-Kommissar Freddy Schenk vorstellen. „Jeder Film, jeder Drehtag ist etwas Besonderes, denn wir wollen ja nichts Routiniertes herstellen. Wir machen ja keine Fließbandarbeit“, sagte Bär der Nachrichtenagentur dpa bei einem Pressetermin zum neuen Fall „Die letzten Menschen von Köln“, der seit dem 11. März und wohl noch bis zum 10. April gedreht wird. Es ist der 96. Kölner „Tatort“-Krimi.
„Es sind immer wieder neue Bücher, neue Fälle und wie jetzt spannende neue Sets“, sagte Bär mit Blick auf einen Drehort im neuen Tatort: einem Atombunker in Köln-Kalk. Er schlüpft bereits seit 1997 in die Rolle des Kommissar Schenk und ermittelt als TV-Polizist gemeinsam mit Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) in Mordfällen. Seitdem habe sich einiges geändert, sowohl technisch als auch die Erzählweise sowie das höher werdende Tempo der Drehs.
„Routine wäre der Tod“
„Auch wir haben uns verändert, wenn ich mir ältere Filme so anschaue“, betont der 64 Jahre alte Schauspieler und schmunzelt. Diese Veränderungen seien aber etwas Gutes: „Routine wäre der Tod. Dann wäre vielleicht auch das Echo nicht so groß, was wir immer noch haben“, sagte er mit Blick auf die nach wie vor hohen Zuschauerzahlen. Die vergangenen Kölner „Tatort“-Filme hatten jeweils rund zehn Millionen Zuschauer.
Durch die vielen Veränderungen werde ihm auch nach 27 Jahren als Kommissar nicht langweilig: „Es sind immer wieder neu Bücher, neue Fälle und wie jetzt spannende neue Sets“, erläuterte der Schauspieler.
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Er könne sich viele weitere Jahre als Tatort Kommissar durchaus vorstellen, wie er auf Nachfrage sagte. „Im Moment haben wir aber laufende Arbeitsverträge. Ein Fußballer würde sagen: "Ich hab Vertrag, ich muss mich darum nicht kümmern."“
© dpa-infocom, dpa:250331-930-419151/1
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